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Hanau siegt in Speyer mit 93:81 und gewinnt das Reboundduell
Die Hebeisen White Wings Hanau gewannen im Dezember 2014 in Speyer mit 93:81. Der Erfolg kam über das Reboundduell, kostete aber zwei Spieler die volle Fitness.
Die Hebeisen White Wings Hanau gewannen im Dezember 2014 bei den Gastgebern aus Speyer mit 93:81 (47:39). Entscheidend war das Spiel unter den Körben: Hanau holte bis zur Pause 25 Rebounds gegen 15 der Heimmannschaft und nahm den Speyerern damit ihre größte Stärke. Manager Jens Gottwald nannte den Erfolg richtungsweisend, wies aber auf die Kosten hin: Kapitän Christian von Fintel musste nach einem frühen Zusammenstoß auch nach dem Spiel medizinisch untersucht werden, und Cory Cooperwood ging bereits angeschlagen in die Partie.
Trainer Steven Clauss begann mit Cardell McFarland, von Fintel, Sebastian Köhnert, Jonathan Mesghna und Josef Eichler. Im ersten Viertel konnte sich keine Seite absetzen, Speyer ging nach einem 6:0-Lauf zeitweise mit 19:17 in Führung. Hanau setzte danach auf schnelle Angriffe und auf die großen Spieler, zu denen auch Joleik Schaffrath zählte, der trotz einer Verletzung kurzfristig auflaufen konnte. Mit der Pausensirene traf von Fintel einen Dreier zum 47:39.
Danach fand Hanau auf jede Aufholbewegung der Gastgeber eine Antwort, oft von der Dreierlinie. Eichler verwandelte vier von fünf Distanzwürfen und kam auf 23 Punkte und sieben Rebounds, insgesamt trafen die Hanauer neun Dreier, darunter einen Wurf von Reggie Hopkins mit der Viertelsirene. McFarland erzielte 15 Punkte bei zehn Assists, Cooperwood 14 Punkte bei elf Rebounds. Speyers Internatsspieler hielten die Partie mit guten Wurfentscheidungen offen und erzwangen 13 Ballverluste. Nach einer Umstellung auf Zonenverteidigung kamen die Gastgeber auf 76:81 heran, Hanau blieb aber ruhig und verteidigte in der Schlussphase konsequent.
Für den Rest des Jahres standen zwei Spiele an: zunächst eine Auswärtspartie bei den Dragons Rhöndorf, zwei Wochen später das erneute Aufeinandertreffen mit Speyer. Gottwald hoffte, mit mindestens zwei weiteren Punkten die kurze Winterpause zur Erholung nutzen zu können. Rund 35 Anhänger begleiteten die Mannschaft nach Speyer.