Ein Basketball fällt durch das Netz eines Korbs in einer Halle (mit AI erstelltes Bild)
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Hanau verliert das erste Play-off-Heimspiel vor 1342 Zuschauern

Im ersten Play-off-Heimspiel der ProA-Geschichte der Hebeisen White Wings Hanau sahen 1342 Zuschauer eine 82:107-Niederlage gegen die Crailsheim Merlins.

Das erste ProA-Play-off-Heimspiel der Hebeisen White Wings Hanau lockte mit 1342 Besuchern so viele Menschen in die Halle wie nie zuvor. Zu den Unterstützern zählten Handballer der SG Bruchköbel und Footballspieler der Hanau Hornets. Am Ende setzte sich die Qualität der Crailsheim Merlins durch, die in der Main-Kinzig-Halle mit 107:82 gewannen.

Wie im ersten Play-off-Spiel startete Crailsheim stark, Michael Cuffee, später bester Werfer der Partie, traf in den ersten sieben Minuten mehrfach, und Crailsheim zog auf 19:6 davon. Viele Hanauer Würfe sprangen vom Ring, das erste Viertel endete 15:30. Das zweite Viertel verlief besser, wie schon im ersten Spiel vor allem über die kurzen Distanzen und die großen Spieler: Christopher Brady erzielte wie im ersten Play-off-Spiel 17 Punkte als bester Hanauer Werfer, Lavon Long kam auf 15. Nach Angaben von Co-Trainer Tuna Isler machte die Hanauer Verteidigung es den Gästen aber in der Zone zu leicht, nicht zuletzt wegen riskanter Anpassungen. Zur Pause stand es 38:59.

Cheftrainer Simon Cote sah früh Einbrüche in der Defensive, in denen die Merlins ihre Dreier trafen und in ihren Rhythmus kamen; dann könne Hanau nicht gewinnen. Im dritten Viertel gab es einige gute Offensivaktionen, etwa zwei Dreier von Paul Albrecht und Chase Adams innerhalb von 40 Sekunden und einen Alley-Oop-Dunk von Adom Jacko, doch der Rückstand blieb bei über 20 Punkten (59:82). Im Schlussabschnitt ließ Crailsheim nichts mehr anbrennen, mit 64 Prozent von außen. Der frühere Crailsheimer Jonas Herold zeigte in den letzten sechs Minuten ein gutes Spiel, Cote lobte seine Entwicklung. Sportdirektor Helmut Wolf bezeichnete Crailsheim als dezidierten Aufsteiger, der derzeit auch so spiele.

Die Serie stand nach zwei Spielen 0:2. Für die dritte Partie am Samstag, dem 14. April, um 19:30 Uhr in Crailsheim wollten Cote und Wolf den Gameplan besser umsetzen und die Wurfquote der Gastgeber in den Griff bekommen. Ein 0:3 sollte vermieden werden.