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Vor dem Spiel gegen Ehingen:Hanau will den Gegner ernst nehmen
Nach dem 67:53 gegen Paderborn erwartete die Hebeisen White Wings Hanau im November 2017 Team Ehingen Urspring. Die Verantwortlichen sahen darin trotz Platz 15 des Gegners keinen Selbstläufer.
Nach dem 67:53-Heimsieg gegen Paderborn stand für Sportdirektor Helmut Wolf der Kurs für das folgende Heimspiel fest, das am Samstag um 19 Uhr gegen Team Ehingen Urspring angesetzt war. Ein weiterer Erfolg sei sehr wichtig, sagte Wolf, denn dann hätten die Hebeisen White Wings Hanau zunächst etwas Luft nach unten. In den kommenden Wochen warteten schließlich die Spitzenteams aus Hagen und Vechta.
Ehingen hatte erst einen Saisonsieg geholt und lag auf Platz 15. Der baden-württembergische Klub hatte 14 Neuzugänge verpflichtet, wodurch dem Team noch Konstanz und Einspielzeit fehlten. Dennoch sorgten die Außenseiter in den acht Spieltagen zuvor immer wieder für Überraschungen. Gegen Vechta hielten sie über weite Strecken mit, und Paderborn setzte sich nur knapp gegen sie durch.
Geschäftsführer Sebastian Bartholomäus bezeichnete Ehingen deshalb als Gegner, der nicht zu unterschätzen sei, obwohl der Tabellenplatz anderes vermuten lasse. Im Kader von Trainer Domenik Reinboth erzielten Davonte Damion Lacy (Shooting Guard) und Seger John Bonifant (Small Forward) jeweils durchschnittlich 15 Zähler und gehörten damit zu den zehn besten Scorern der Liga. Bartholomäus folgerte, Hanau müsse genauso konzentriert antreten wie gegen etablierte Spitzenklubs.
Hanaus Trainer Simon Cote konnte auf den vollen Kader zurückgreifen. Ein weiterer Heimsieg sollte dem Team Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben geben. Dazu zählten zwei Auswärtsspiele in Hagen am 18. November und in Vechta am 2. Dezember sowie das Heimspiel gegen Köln am 25. November. Die Partien wurden im Livestream übertragen.