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Hebeisen White Wings stellen Konzept Transition Offense 2022 vor
Die Zweitliga-Basketballer aus Hanau präsentierten Ende Januar 2016 ihr Konzept Transition Offense 2022. Es sieht eine Jugendakademie, eine Multifunktionshalle und als Endziel die erste Liga vor. Mehr zu den Grundlagen: Spieltechnik.
Die Hebeisen White Wings Hanau haben Ende Januar 2016 ein neues Konzept vorgestellt. Es trägt den Namen Transition Offense 2022 und ruht auf drei Säulen. Zum einen soll die Jugendarbeit ausgebaut werden, bis hin zu einer Jugendakademie mit Internat. Zum anderen planten die Verantwortlichen eine Multifunktionshalle. Als großes Ziel am Ende des Plans stand der Sprung in die erste Liga.
Die Präsentation fand im VIP-Raum statt, den der Verein in Eigenregie erweitert hatte und bei dieser Gelegenheit offiziell einweihte. Mehr als 50 Gäste kamen dazu. Geschäftsführer Sebastian Bartholomäus, der Aufsichtsratsvorsitzende Harald Nickel sowie Sven Witt, Jens Gottwald und Thorsten Wünschmann aus dem Management dankten den beteiligten Firmen und Partnern, ohne die der Anbau nicht möglich gewesen wäre. Die städtischen Räume wurden für knapp 170.000 Euro vergrößert.
Das Konzept löst die Vorhaben Höhenflug 2012 und Highspeed ab, mit denen der Klub in die ProA, die 2. Basketball-Bundesliga, aufgestiegen war.
Für die Jugendarbeit hatten bereits zwei Schulen ihre Unterstützung zugesagt, nämlich die Hohe Landesschule und die Karl-Rehbein-Schule. Die Akademie sollte schon am folgenden Dienstag ihre Arbeit aufnehmen, und zwar in den Räumen des Medienpartners Hanauer Anzeiger.
Die Halle galt laut Nickel als unverzichtbar für die Entwicklung der Sportstadt Hanau. Zudem brauche ein Standort in der zweiten oder irgendwann auch in der ersten Liga eine solche Spielstätte, um den Anforderungen zu genügen. Auch andere Vereine wie die HSG Hanau könnten davon profitieren. Auf Initiative der White Wings hatten sich im Sommer 2015 Politik, Basketballer und die HSG an einer Projektgruppe beteiligt.
Gottwald nannte als Traum Derbys gegen die Fraport Skyliners oder Spiele gegen den FC Bayern München. Zur Finanzierung wurde ein Wirtschaftsrat gegründet, der Geld einwerben, das Netzwerk erweitern und repräsentieren soll. Als erste Mitglieder wirken Uwe Hoppesack und Norbert Schalinsky mit. Schalinsky leitete Saturn Hanau und stand dem Hanau Marketing Verein vor.
Oberbürgermeister Claus Kaminsky bescheinigte dem Verein eine Entwicklung im Zeitraffer und sicherte damit die Rückendeckung der Stadt zu.